weltfrauentag!

weltfrauentag!
was soll man dazu sagen?  global betrachtet, drängt sich mir als erstes folgendes bild auf: inszenierte angst vor der macht des weiblichen (wir brauchen uns nicht fragen, wo das herkommt), darum unterdrückung in verschiedensten ausformungen und arten, abwertungen fast gänzlich sozial akzeptiert, immanente überzeugung der frauen - dieses leid nun mal ertragen zu müssen. viele, viele frauen in schlimmen, schlimmen verhältnissen. das sehe ich, betrachte ich unsere welt!......

ein perfides stilmittel der oberinszenierer ist es, zwietracht zu sähen, wie wir alle wissen. damit streit entsteht, damit es eben zwei parteien gibt, die sich streiten. teile und herrsche! in diesem thema wird dies eben mit der AUFSPALTUNG von mann und frau erreicht. menschen identifizieren sich zu 100% mit vorherrschenden gesellschaftsnormen, sie wollen ja auch dazugehören, wir sind ja herdentiere!

die momentan aktuelle archetypische auslegung der geschlechterrollen sind - meiner meinung nach: verunsicherte, entwurzelte männer und leidende, ertragende und stolzlose frauen.

in wirklichkeit kann es sich kein mann leisten, auf seine eigenen weiblichen anteile zu spucken, ohne irre probleme mit seinem selbst zu bekommen.
in wirklichkeit geht es auf gar keinen fall lange gut, wenn sich eine frau von ihrer natürlichen, machtvollen und aktiven seite abwendet, denn sie braucht diese kraft!

es gibt kein starkes oder schwaches geschlecht, was darf ich mir darunter vorstellen???? das ist doch dermassen falsch bitte!

zu allererst sind wir mal menschen, säugetiere im prinzip. wir gehören alle dem evolutionär starkem geschlecht an, betrachtet man unsere geschichte.

mensch, schau dich an. kannst du deine mutter oder deinen vater inexistent machen? niemals, wenn du schon geboren bist. einem prinzip entspricht man nicht im außen, sondern im innen. auch ist der unterschied des männlichen prinzips zum weiblichen - EBEN nicht die agression oder die zielstrebigkeit. und der unterschied gegengleich ist NICHT, das frauen immer sanft und lieb sein müssen. das ist alles mega-schmarrn, freunde der nacht ;-)

ich verlasse bei solchen gedanken sehr gern das eingeprägte yin-yang symbol der ergänzens, weil es in unserer westlichen welt auch oft so falsch  verstanden wird. wichtig sind nicht die grossen flächen, sondern die kleinen innen, die die in der farbe des anderen erscheinen! das nur so viel dazu.
ich verlasse überhaupt die wertende ebene von hier und dort, von schlecht und gut und gehe hin zu einem ganzen system, so wie wir menschen sind - ganze systeme! und jeder mensch hat stärken und schwächen, aber auch davon gehen wir mal weg.

wir denken nur an unsere stärken. denn da finden wir auch unsere weiblichen und männlichen grundprinzipe. einfach in der definition unserer stärken, oder auch in den fehlenden stärken, die etwas ganz anderes sind als meine schwächen. generell empfiehlt sich immer, seine empfundenen schwächen liebevoll in stärken zu entlassen, aber wiegesagt, es geht hier um die stärken deiner selbst. und die sind ganz sicher manchmal dem männlichen prinzip untergeordnet und sicher manchmal auch dem weiblichen.
es ist nicht ganz einfach, das für alle in einem bild zu erklären, denn es ist ja - wie ihr euch sicher denken könnt - von system zu system verschieden, aber dennoch gibt es eindeutige symptome für mich, wo ich den unterschied in den prinzipien sehen kann.

lasst uns vorher ganz kurz in ein sehr natürlich-klassisches rollenbild schlüpfen, nämlich in keltisch inspiriertes, alte wurzeln unserer kultur. da gibt es das weibliche prinzip, welches generell immer im großen unsere muttergöttin erde darstellt, aber als system und eben auch in archetypischen erscheinungen im laufe des jahres.

im frühling heisst sie beltane, die junge frühlingsgöttin (ich nehm jetzt nur mal einzelne punkte aus dem keltischen jahresrad, einfach um besser zu veranschaulichen).

ihr zur seite, nicht als gegenstück in form und kraft, sondern ganz eigenständig, das männliche frühlingsprinzip. cernnunous, der junge gott des waldes und der tiere. oft und gerne als kräftiger hirsch - oft mit leuchtendem symbol oder licht - dargestellt, denn so wie das weibliche die erde ist, ist das männliche das licht - die sonne, auch durch den kreis des jahres. so wie er auch im hochsommer zu lugh, dem goldenen wird, es wird lughnasad gefeiert die goldene HOCHzeit der früchtetragenden göttin und dem strahlendem gott. gemeinsam wandern sie in die unterwelt, ins finstere reich im herbst. lugh wird zum gott der unterwelt, die mutter bringt alle ihre kinder auf die welt und zieht sich ins erdinnere zurück. aber nicht negativ besetzt, sondern ähnlich wie ein bär.

so zurück zu den stärken! die unterschied zwischen männlichem und weiblichen prinzip! muss ich eine situation mit forderung oder mit aufrechterhaltenden kraft durchstehen? betrifft frauen und männer! alle von uns kommen in situationen, wo man sich so oder so verhält.

oder ein anderes beispiel: wenn ich meinem kind familienstruktur und geregelte abläufe genauso biete wie spontansituative, wettbewerbsorientierte rollenspiele, dann wende ich erfolgreich beide prinzipe an.

oder wenn ich ein gespräch führe, wechsle ich im besten fall ganz natürlich zwischen den prinzipen von zielorientiertem voranschreiten und gruppeorientiertem fördern! ihr versteht worauf ich hinaus will!
WIR ALLE SIND VERINNERLICHEN WEIBLICHE UND MÄNNLICHE PRINZIPIEN! - ungeachtet unseres geschlechts.
also kann es doch auch nicht nur einem menschen auf dieser erde egal sein, wenn das weibliche prinzip - aus welchen gründen auch immer - missachtet wird! 

egal wer du bist - nimm deine weibliche seite an und liebe sie!

mehr ist nicht zu tun!
habt ALLE einen schönen weltfrauentag, lasst uns heute das weibliche prinzip feiern - in uns allen! <3
gudrun rubini

 

und nicht vergessen:

du bist eine göttin!
du bist eine diva!
du bist eine königin! (du schenkst leben)
du bist eine göttin!  
du bist eine diva!
du bist eine königin! (du schenkst liebe)
erinnere dich an morgen, gestern ist vorbei!


meinst du im ernst es ist recht nur die hälfte zu zählen.
sollst dich doch freuen, schliesslich darfst du auch schon wählen.
frau ist ein wort, das beweist jederman darf dich quälen.
zeit wird es jetzt, mut und kraft wieder stark zu vermählen.

 

hör tief in dich hinein,
fühl deine alten wurzeln,
spür die kraft die schon da ist,
alles was du brauchst ist schon da!


nimm dir den platz, den du brauchst um in freiheit zu bauen.
wenn du dir dann soweit glaubst, um dir selber zu trauen,
prüf' was du brauchst, mach es wahr, zeig es allen frauen!
stolz kannst du sein, auf dich selbst dir so zu vertrauen!  
eines weiss ich ganz genau, alles was du brauchst ist schon da!

 

du bist eine göttin!
du bist eine diva!
du bist eine königin! (du schenkst leben)
du bist eine göttin!  
du bist eine diva!
du bist eine königin! (du schenkst liebe)
erinnere dich an morgen, gestern ist vorbei!


music/lyrics: B. Kreindl/GudrunRubini
KÖNIGIN, excerpt out of doppelcd-Dundich/c2015
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